Outdoor Displays

 

Immer mehr CityLight-Poster werden durch Displays ersetzt. Anstelle von starren Werbemotiven, die aufwendig ausgetauscht werden müssen, bieten Displays den Werbetreibenden deutlich mehr Möglichkeiten. Die Zielgruppe kann mit aufmerksamkeitsstarken Motiven & Spots deutlich effektiver angesprochen werden. Außerdem können die Inhalte zeitlich gesteuert (morgens Brötchenwerbung, nachmittags Kaffeewerbung) und der Content selbst kann leicht und kostengünstig ausgetauscht werden.

 

Bei der Wahl des richtigen Displays gilt es jedoch Einiges zu beachten. Im Folgenden möchten wir auf die Besonderheiten von Outdoor-Displaylösungen eingehen und die Details ein wenig näher beleuchten.

 Outdoor-Display
Outdoor-Display

Folgende Eigenschaften sollten Displays für den Outdoor-Einsatz erfüllen:

  • Sehr hohe Helligkeit

  • 24/7 Fähigkeit (Dauereinsatz)

  • Integriertes Temperaturmanagement

  • Wasser- und Staubschutz gemäß IP-Zertifizierung

  • Ggf. über eingebauten Rechner verfügen

 

 

1. Hohe Helligkeit

Displays, die im Außeneinsatz verwendet werden, müssen sehr hell sein. Nur besonders leuchtstarke LEDs sorgen dafür, dass auch bei hellem Umgebungslicht im Sommer die Inhalte auf dem Display zu erkennen bzw. zu lesen sind. Outdoordisplays besitzen i.d.R. einen Wert ab 2500/3000 cd/m².

Ein herkömmlicher Fernseher bspw. hat eine Helligkeit von ca. 300 – 400 cd/m².

 

Gelegentlich findet man auch die Einheit „nits“, wenn es um die Helligkeitsangabe eines Displays geht. Dieser wird i.d.R. eher im Consumerbereich (Fernseher) verwendet, die Maßeinheit bedeutet aber inhaltlich dasselbe wie cd/m² (Candela pro m²) aus.


 

 Outdoor-Display
Samsung-Outdoor-Displays-OHD

 

2. Dauereinsatz

Es gibt Örtlichkeiten (z.B. Touristische Sehenswürdigkeiten, große Hauptverkehrsstraßen), an denen rund um die Uhr Publikumsverkehr herrscht. Um die maximale Zielgruppenerreichung sicher zu stellen, muss das Display also 24h am Tag seinen Dienst verrichten. Nur Flachbildschirme mit extrem hochwertigen Komponenten sind in der Lage im Dauereinsatz zu laufen, ohne dass hierdurch eine Beeinträchtigung des Gerätes selbst oder der Garantie stattfindet.

Ein Outdoordisplay sollte also für den Dauereinsatz explizit vom Hersteller freigegeben sein.   

 

 

 

3. Temperaturmanagement

In unseren Breitengraden herrschen starke Temperaturschwankungen. Im Winter fällt das Thermometer auch schon mal auf -15°C, im Sommer steigt es oft auf deutlich über 30°C…im Schatten. Kein Wunder also, dass Outdoor-Displaylösungen diese Schwankungen durch einen technischen Trick ausgleichen müssen, damit sie störungsfrei funktionieren. Durch eine eingebaute Heizung und ein eingebautes Klimagerät, kann die Betriebstemperatur eines Outdoordisplays so gesteuert werden, dass kritische Bereiche vermieden werden.

 Outdoor-Display
 Outdoor-Display

 

 

4. IP-Code

 

Die erste Ziffer des IP-Codes gibt Auskunft über die Schutzgüte bezüglich des Eindringens von Fremdkörpern (Staub). Die zweite Ziffer sagt aus, wie gut das Gerät gegen das Eindringen von Wasser geschützt ist. Je höher Zahlen, desto besser ist das Display gegen Staub bzw. Wasser geschützt.

 

Schutz gegen Fremdkörper (z. B. bei IP54 die Ziffer 5)

 

Ziffer

Schutzdefinition

0

kein Schutz

1

Geschützt gegen feste Fremdkörper (Durchmesser ab 50 mm)

2

Geschützt gegen feste Fremdkörper (Durchmesser ab 12,5 mm)

3

Geschützt gegen feste Fremdkörper (Durchmesser ab 2,5 mm)

4

Geschützt gegen feste Fremdkörper (Durchmesser ab 1,0 mm)

5

Staubgeschützt

6

Staubdicht

 

 

Schutz gegen Wasser (z. B. bei IP54 die Ziffer 4)

 

Ziffer

Schutzdefinition

0

 kein Schutz

1

 Schutz gegen senkrecht fallendes Tropfwasser

2

 Schutz gegen fallendes Tropfwasser bei Gehäuseneigung bis 15°

3

 Schutz gegen fallendes Sprühwasser bis 60° gegen die Senkrechte

4

 Schutz gegen allseitiges Spritzwasser

5

 Schutz gegen Strahlwasser (Düse) aus beliebigem Winkel

6

 Schutz gegen starkes Strahlwasser

7

 Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen (30 Minuten bei einer Wassertiefe von 1 Meter)

8

 Schutz gegen dauerndes Untertauchen (Wassertiefe wird vom Hersteller bestimmt)

9

 Schutz gegen Wasser bei Hochdruck-/Dampfstrahlreinigung

 

Ein Display mit der IP54 Zertifizierung ist somit staubgeschützt (5) und gegen allseitiges Spritzwasser gewappnet (4).

 

5. Eingebauter Rechner

Oft stehen Lösungen mit Outdoor-Displays an Standorten, an denen es keinen Netzwerk- oder Internetzugang gibt, es liegt lediglich ein Netzstecker-Anschluss vor. Hier ist es ratsam, dass das verwendete Display zur Wiedergabe des Contents über einen integrierten Rechner verfügt (z.B. die „Smart Signage Plattform“ von Samsung, auch SoC).  Alternativ und beim Einbau eines Displays in eine Outdoor-Stele kann ein externer Zuspieler (Digital Signage Player, z.B. von BrightSign) vorgesehen sein.

Auf einen integrierten Rechner oder auf den externen Digital Signage Player können dann die entsprechenden Inhalte kopiert werden und i.d.R. ein Zeitplan erstellt, wann welcher Content wiedergegeben werden soll.

 

Insgesamt bleibt eine Outdoor-Lösung ein anspruchsvolles Unterfangen. Mit den richtigen Produkten und der richtigen Beratung durch den Fachhandel und unsere Hersteller gelingt eine perfekte Outdoor-Installation aber garantiert. Egal, ob Wetter geschütztes Display oder herkömmliches Display in wetterfester Stele, Outdoor-Display-Lösungen sorgen stets für Aufmerksamkeit am POS und POI.

 

 

Outdoor-Display 

 

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Ansprechpartner
 
André Rüttinger