Digital Signage - Trends und Entwicklungen

 

Immer günstiger

Schon seit längerem sinken im Bereich der Fernseher die Preise für großformatige Geräte. Und auch im professionellen Bereich können Endanwender heute 55“ Displays für gerade einmal € 1.500,- oder weniger bestellen. Selbst 80“-Geräte sind inzwischen vergleichsweise günstig. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Displays immer häufiger zum Einsatz kommen und mehr und mehr den Projektor aus dem Konferenzraum verdrängen.

 

Digital-Signage-Trends

 

Vielfalt durch Größe und Format

Dadurch, dass professionelle Displays sehr günstig geworden sind, greifen die Nutzer immer öfter zu Displays mit einer Bilddiagonale von 55“ oder mehr. Auch Geräte mit einer Bilddiagonalen von 80“ bis 84“ werden immer häufiger nachgefragt, da sie inzwischen erschwinglich sind. Samsung und NEC bieten Displays an, die sogar 95“ oder größere Bilddiagonalen besitzen und mit denen man besonders am POS/POI beeindruckende Animationen mit Menschen in Lebensgröße zeigen kann. Bei noch größeren Bilddiagonalen kommen dann meist Videowalls zum Einsatz, da der Logistikaufwand und die Kosten eines sehr großen Displays (>90“) vergleichsweise hoch sind. Doch die Displays wachsen nicht nur – sie schrumpfen auch: Selbst im Bereich von 10“ gibt es bereits Displays, die professionelle Eigenschaften, wie beispielsweise eine 24/7-Laufzeit oder einen integrierten LAN-Anschluss, mit dem

das Gerät gleichzeitig mit Strom versorgt werden kann, bieten. Diese erleichtern die Umsetzung von kleinen Digital Signage-Projekten, wie beispielsweise beim Bäcker an der Kasse oder als Wegweiser im Kaufhaus, ungemein. Vielfalt herrscht zudem bei den Formaten: Statt nur 16:9 bieten viele Hersteller mittlerweile auch Säulen, Bar Type-Panels in 16:3 oder doppelseitige Displays. Weitere Spezial-Formate werden mit Sicherheit folgen.

 
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Digital Signage in Ultra-HD

Die stetige Weiterentwicklung der Technik macht es möglich, dass bereits heute viele Displays eine Auflösung in Ultra High Defintion bieten. UHD steht für eine vierfache Full-HD-Auflösung. Das heißt bei einem UHD-Modell finden sich viermal mehr Pixel (3840 x 2160) als bei einem Full-HD-Gerät (1920 x 1080). Die ultrahohe Auflösung ermöglicht es, immer größere Bildschirme zu bauen, bei denen der Betrachtungsabstand immer kleiner werden kann. Bei einem großen UHD-Display und

UHD-Bildinhalten sieht der Betrachter praktisch keine Pixelstruktur, selbst wenn er direkt vor dem Bildschirm steht. Das Bild wirkt extrem scharf, auch wenn „nur“ Full-HD-Signale auf dem Bildschirm verarbeitet werden. Wichtig ist hierbei, dass auch der gelieferte Inhalte in 4K angelegt werden muss.

Da an der Auflösung immer weiter gearbeitet wird, dürfen wir in den nächsten Jahren mit Sicherheit eine weitere Verfeinerung dieser Display-Eigenschaft erleben.

 

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Digital Signage Systeme als Inhouse-Lösungen

Wie bereits erwähnt, findet Digital Signage nicht mehr nur in der Werbung Platz. Auch innerhalb von Unternehmen wird diese Technologie mehr und mehr zur Verbreitung von Informationen genutzt. Beispielsweise zur Begrüßung eines Kunden sowie zur Belegung eines Raumes kann eine Information vom Rechner am Empfang direkt an diverse Displays im Haus geschickt werden.

Alles wird zum Display

Bereits vorhandene Flächen zur digitalen Beschilderung nutzen ist ein weiterer großer Trend. So lässt sich bereits jetzt nahezu alles für die Darstellung von Inhalten verwenden: Medienfassaden, Möbel, Wände, Spiegel und Spiegeldisplays, transparente Screens oder Glaspanel mit integrierten LED-Streifen. Dazu kommen Waagen, Warenautomaten oder Kassensysteme, die der digitalen Darstellung von Informationen dienen.

 

Die Displays werden immer intelligenter

Im Zuge der Weiterentwicklung der Technik werden den Displays sowie auch den Content Management-Systemen immer intelligentere Eigenschaften zugeschrieben. Schon heute gibt

es für die verschiedensten Anforderungen eine Lösung. Hierzu zählen beispielsweise die direkt im Display eingebauten Media-Player mit zahlreichen Vorlagen für die Erstellung des Inhalts, im Display integriertes WLAN oder die Laufzeit von 24 Stunden pro Tag. Doch dieses Angebot wird stetig weiter optimiert und ausgebaut. Vor einem Kauf lohnt sich daher stets der Anruf bei Ihrem Fachhandels-Partner und die Schilderung Ihres Projektes. Meist lässt sich eine genau auf diese Anforderung

abgestimmte Lösung, bestehend aus Hard- und Software, zusammenstellen.

 

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Samsung_Slim_Display_PHF-Serie

Digital Signage zur Abbildung von Produktdaten

Digital Signage-Projekte waren bislang meist marketinggetrieben. Aktuelle Szenarien nutzen jedoch beispielsweise auch die Kombination mit Warenwirtschaftssystemen. Die Integration der Softwaremodule zum Bestandsmanagement und die Abbildung von Preisinformationen sind von wesentlicher Bedeutung für zum Beispiel Mitarbeiter und Kunden im Einzelhandel.

 

Integration von mobilen Endgeräten und Social Networks

Digital Signage wird mehr und mehr zu einer voll integrierten Lösung für Information, Kommunikation, Einzelhandel, Gebäudeautomation oder digitale Medien. Während sich die Hardware weiter zur reinen Grundlage hin entwickelt, werden hardwareunabhängige Konzepte stark zunehmen. Hierzu gehört auch die Integration von Social Media Content. Der Grund hierfür? Displays eignen sich hervorragend als Schnittstelle für Social Media. Die Einbindung von aktuellen Nachrichten aus aller Welt, beispielsweise via Twitter oder Facebook-Posting, sind eine ausgezeichnete Ergänzung von Inhalten und animieren Kunden zur Interaktion. Damit einher geht die steigende Integration von mobilen Endgeräten.

Digital-Signage-Interaktiv

 

Interaktive Digital Signage Lösungen

Die Zeiten, in denen Passanten unbeteiligt auf Plakate oder Displays schauten, sind vorbei. Die Konsumenten werden Teil der Werbung, sie sollen agieren statt reagieren. Hierdurch fühlt sich der Rezipient in das Konzept eingebunden und schenkt dem Werbeinhalt aufgrund der Interaktion noch mehr Aufmerksamkeit. Dies geschieht bei interaktivem Digital Signage, indem Gestenerkennung und Gestensteuerung mit einem Digital Signage-Bildschirm kombiniert werden. Über Touchbildschirme können sich Kunden im Geschäft selbstständig informieren oder einkaufen. Sollte die Lieblingsjeans in der passenden Größe nicht vor Ort sein, könnten sie sie direkt im Laden online bestellen. Die Einbindung anderer, online verfügbarer Kanäle wird durch interaktives Digital Signage möglich.

>> Touchdisplays - Die Unterschiede

 

 

Ansprechpartner
 
André Rüttinger