Wann macht Digital Signage Sinn?

Grundlage der Entscheidung, wann Digital Signage sinnvoll ist, sind die bestehenden Marketingpotenziale. Dazu gehören in erster Linie die Faktoren Verweildauer (Wartezeit) und Publikumsfrequenz [1]. So ist die Aufnahmebereitschaft für eine Werbebotschaft während einer Wartezeit, beispielsweise im Kassenbereich oder an einer U-Bahn-Station, wesentlich höher als in der Passagesituation, also wenn sich Kunden nur an den Monitoren vorbei bewegen.

 

Des Weiteren ist die Zielgruppe von Bedeutung (Haben die Kunden ihre Kaufentscheidung schon getroffen?), die Nutzungssituation (Steht beispielsweise eine Kaufentscheidung unmittelbar bevor?) und das Verkaufspotential der beworbenen Produkte oder Dienstleistungen (Handelt es sich z. B. um ein Konsumprodukt?).

 

Zu den vielversprechendsten Einsatzgebieten zählt nach wie vor der Handel, da die Mehrzahl der Konsumenten ihre Kaufentscheidung am Point of Sale trifft, wo sie von Werbung besonders stark beeinflusst werden kann. [2] Daneben gibt es jedoch eine Vielzahl an Anwendungsszenarien, von denen nachfolgend einige dargestellt sind.

Digital-Signage-sinnvoll

[1] „Digital Signage. Die globale Studie. Chancen und Risiken.“, POPAI 2008, S. 22

[2] Die Angaben der „Instore Decision Rate“ liegen zwischen 55 und 70 Prozent. Vgl. dazu „Shopper Marketing: Capturing a shopper´s mind, heart and wallet.“ Deloitte Consulting, 2007: “Viele Käufer entscheiden sich am Supermarktregal”, Pressemitteilung der GfK Marktforschung, 29.12.2009 und “Consumer Buying Habits”, POPAI, 1999.

 

 

 

Für einen schnellen Überblick, ob sich Digital Signage für Sie lohnt und
welche Fragen im Vorfeld beantwortet werden sollten:

 

  • Der geplante Einsatzbereich vereint eine klare Zielgruppe (z. B. Marken-Shop, Universität, Club)

  • Es gibt eine typische Nutzungssituation (z. B. Wartebereich, Rolltreppe, Kassenzonen, Umkleiden)

  • Potenzielle Nutzer stehen vor derselben Herausforderung bzw. sind in einer ähnlichen Stimmung (z. B. im Stadion, Museum, Gastronomie) 

  • Der geplante Einsatz steht im unmittelbaren Zusammenhang zu einer Kaufentscheidung (z. B. Warenregal, Kassenzone, Kino-Eingangsbereich)

  • Die geplante Zielgruppe hat einen erhöhten Informationsbedarf (z. B. nach Informationen zur Verfügbarkeit von Ansprechpartnern, Zimmernummern, Wartelistenplätzen)

 

 Digital-Signage-Display

Wenn Sie mindestens mit einem Punkt übereinstimmen, sollte Digital Signage als Lösung in Betracht gezogen werden. Gleichzeitig gilt es zu beachten, dass die Aufbereitung der Informationen entsprechend der Warte- oder der Passagesituation unterschiedlich erfolgen muss. Haben Sie Fragen zu konkreten Anwendungsszenarien? Dann wenden Sie sich gerne an uns.

Ansprechpartner
 
André Rüttinger