Videowalls bieten eine Menge Potential, um besonders große und beeindruckende Digital Signage-Installationen umzusetzen. Sie stellen den Anwender und Installateur jedoch auch vor gewisse Herausforderungen.
Wichtig vor der Anschaffung und der Montage einer Videowall ist, dass man sich mit den Erfordernissen auseinandersetzt, die aus dem Zusammenspiel mehrerer Flachbildschirme resultieren. Jedes Display braucht eine eigene Videowall-Wandhalterung, die eine exakte Montage und Feinjustage zulässt. Die Montage einer Videowand ist vergleichsweise aufwändig, damit keine störenden Lücken zwischen den verbauten Flachbildschirme zu erkennen sind. Inzwischen gibt es allerdings eine Vielzahl durchdachter Wandhalterungen, die schnell zu installieren sind und eine Feinjustierung ermöglichen.
Auch müssen die Einzeldisplays fast immer kalibriert werden. Auch Flachbildschirme des selben Typs stellen meist Farben- und Helligkeit leicht anders da. In einer Videowall soll aber ein völlig homogenes Bild gezeigt werden. Mittels zusätzlicher Hard- und Software muss jede Videowall vor Inbetriebnahme auf eine einheitliche Wiedergabe von Farbe und Helligkeit abgestimmt werden. Hierfür ist eine gewisse Erfahrung des Monteurs nötig.
Die Hardware (Displays und Halterung) sind eine Komponente bei einer Videowallinstallation, der Content eine andere. Doch erst ein Digital Signage Player und ein Videowall-Controller machen aus einem System eine Gesamtlösung und sorgen dafür, dass jedes Einzeldisplay mit dem richtigen Bildinhalt bespielt wird.