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FAQ Logistik & Transport

Wir sind davon überzeugt, dass Fragen schlau und Antworten noch schlauer machen. Deshalb geben wir Ihnen hier die Antworten auf die häufigsten Fragen, die wir rund um die Themen Logistik und Transport erhalten. Sollten Sie hier keine passende Lösung für Ihr Anliegen finden, dann zögern Sie nicht, uns persönlich anzusprechen. Die Ansprechpartner finden Sie am Ende dieser Seite.

Transportschäden werden in offene und verdeckte Schäden unterteilt. Ein offener Transportschaden liegt vor, wenn eine äußerlich sichtbare Schädigung der Ware oder ihrer Verpackung vorliegt. Verdeckte Schäden liegen vor, wenn die Verpackung keine Schäden aufweist, ihr Inhalt sich hingegen als schadhaft herausstellt und der Schaden sich nicht durch eine erste zumutbare Untersuchung feststellen lies. Die Unterscheidung beider Schadensarten ist bedeutsam für die Haftung des Transportdienstleisters.

Offene Transportschäden sind dem Fahrer gegenüber unverzüglich anzuzeigen. Die Annahme des Transportgutes ist zu verweigern. Die Schädigung muss zudem schriftlich auf den Frachtdokumenten festgehalten und vom Spediteur bestätigt werden. Hat der Spediteur keine Frachtdokumente, verwenden Sie bitte den Kern & Stelly Lieferschein, der sich in der Versandtasche an der Ware außen befindet. Sie können auch ein selbstangefertigtes Schadensprotokoll verwenden. Es ist ratsam, den Transportschaden fotografisch zu dokumentieren.

Verdeckte Transportschäden treten meist erst beim Auspacken der Ware zutage. Aus diesem Grund sollten alle erhaltenen Waren auch bei intakter Verpackung ausgepackt und kontrolliert werden. Das HGB §438 sieht hierbei eine Meldefrist von 7 Tagen vor. Wird ein verdeckter Transportschaden nach der Frist von 7 Tagen gemeldet, wird die Schadenregulierung von der Versicherung abgewiesen. Werden beim Auspacken Schäden sichtbar, so ist darauf zu achten, diese wie auch bei offenen Transportschäden anzuzeigen, bestätigen zu lassen und zu dokumentieren. In jedem Fall darf ein verdeckt beschädigtes Transportgut nicht weiter ausgepackt werden, wenn der Schaden zutage tritt.

Bei der Warenannahme egal, ob Sie ein Paket von einem Paketdienstleister oder eine Palette von einem Spediteur entgegennehmen ist auf folgende Punkte zu achten:

  • die Ware muss unbeschädigt, originalverpackt und trocken sein
  • wenn Sie die Ware in die Hand nehmen können, dürfen keine offensichtlichen Klappergeräusche zu vernehmen sein, die darauf schließen lassen, dass die Ware in der Verpackung defekt ist

Ja, bei der Vermutung eines verdeckten Transportschadens sind Sie als Kunde verpflichtet die Ware auszupacken und entsprechend zu überprüfen, ob ein verdeckter Transportschaden vorliegt. Werden Beanstandungen hinsichtlich Menge oder Beschädigungen nicht innerhalb der 5-Tagefrist, nicht ausreichend oder nicht rechtzeitig vorgenommen, wird gesetzlich davon ausgegangen, dass die Ware vollständig und unbeschädigt abgeliefert wurde und es kehrt sich die Beweislast um, sodass der Kunde beweisen muss, dass der benannte Schaden beim Transport entstanden ist.

Nach HGB § 438 müssen verdeckte Transportschäden innerhalb von 5 Werktagen nach der Zustellung der Ware bei Kern & Stelly gemeldet werden. Wir empfehlen daher unbedingt alle angelieferten Waren innerhalb der 5-Tagesfrist zu entpacken und auf Schäden zu kontrollieren. Werden Beanstandungen hinsichtlich Menge oder Beschädigungen nicht innerhalb der 5-Tagefrist, nicht ausreichend oder nicht rechtzeitig vorgenommen, wird gesetzlich davon ausgegangen, dass die Ware vollständig und unbeschädigt abgeliefert wurde und es kehrt sich die Beweislast um, sodass der Kunde beweisen muss, dass der benannte Schaden beim Transport entstanden ist.

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Sprechen Sie unsere Experten an!

Thomas Joch
Thomas Joch
Christopher Pulst
Christopher Pulst